ok, also doch: nette service-idee der taz:
manchmal denk ich mir, „warum hab ich bloß immer so nen schiss?“
das gefühl muss einfach saugeil sein, aber ich würde spätestens 2m vor der felskante schon aus höhenangst sterben.
wingsuit base jumping from Ali on Vimeo.
andrerseits: meine erste achterbahnfahrt mit senkrecht nach unten und loop hab ich auch überlebt. obwohl es während der fahrt nicht danach aussah.
und der adrenalin-rausch danach war hammer. und absolut legal.
peter lösche bessert wieder sich die rente auf. kurz vor 20 uhr auf phoenix:
nichtwählen kann auch eine hochpolitische entscheidung sein. insofern gefährdet der anteil der nichtwähler, wenn er wächst, auch nicht die demokratie.
ach! aber außer manchen demokraten hat das auch niemand behauptet.
Das wäre zumindest kurz und knapp meine – polemisch zugespitzte – paraphrase seiner reaktion auf den rausschmiss beim nd.
aber angenehmerweise gibts ja auch noch andere, denen sich bei begriffen wie „volksfront“ oder buchtiteln wie „angriff der heuschrecken. zerstörung der nationen und globaler krieg“ die nackenhaare sträuben.
wie war das noch, vor knapp zwei jahren im jungle-world-interview?
Denn mein Prinzip ist und bleibt: keine Kontakte mit Rechtsextremen.
dazu fällt mir dann nur noch groucho marx ein
ich habe eiserne prinzipien. wenn sie ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
Kastrationsdrohung als „Non-du-père“ – „Nein des Vaters“ – welches im „Nom-du-père“ – „Namen des Vaters“ – ausgesprochen wird. Klingt beides gleich.
Sprachwichserei at its best. Und irgendwie bestätigt sich das dann auch gleich noch:
Die „Jouissance“ als das Genießen, welches sich auch (oder vor allem?) auf die Sexualität bezieht. Das Verb „jouir“ kenn ich eigentlich als eine – vielleicht etwas „stubenreinere“ – Variante von „abspritzen“.
ein kurzes aufblitzen: endlich isses so weit – ich ziehe aus der provinz, in die es mich vor ein paar jahren verschlagen hat, wieder in eine richtige stadt.
mal ein zitat aus einer mail, die ich an ein paar mir wichtige menschen verschickt habe:
hier in detmold bin ich eigentlich nie wirklich angekommen: als ich in köln war, gab es immer so eine stelle auf der bahnstrecke, wo man den dom sah – und ich wusste, gleich bin ich *zu hause*. als ich dann nach hamburg wollte, waren es die deichtorhallen. als ich in lübeck war, war es der blick von der autobahn auf die türme. in detmold sieht man von ferne schon den hermann – und jedesmal denke ich „blödes drecksding“. aber ich hab wieder was gefunden, das dieses gefühl nach hause zu kommen auslöst, einfach weil ich die stadt sehr mag und mich dort verdammt wohlfühle: der fernsehturm in berlin!
natürlich sind es keine gebäude (und erst recht keine kirchen), die „zu hause“ ausmachen, sondern menschen. und sicher finden sich viele vernünftige gründe, dieses gefühl zu kritisieren. aber mir tut es im moment verdammt gut.
hab gerade bei meiner abendplanung eine anscheinend sehr interessante doku auf arte entdeckt.
heute um 22:10 läuft dort „man wird nicht als mann geboren…“. aus dem ankündigungstext:
In den Bergen Nordalbaniens gilt die aus dem Mittelalter stammende Gesetzessammlung „Kanun“ bis heute. Sie regelt den Alltag und das gesellschaftliche Leben der Menschen. Die Dokumentation berichtet über eine besondere Bestimmung der „Kanun“, nachdem eine Frau als Mann leben darf, wenn sie auf die Ehe verzichtet und ein dauerhaftes Keuschheitsgelübde ablegt.
ich werd’s mir anschauen, und mal versuchen, ob ich das mit der aufnahme endlich mal hinkriege.



