Endlich!

ein kurzes aufblitzen: endlich isses so weit – ich ziehe aus der provinz, in die es mich vor ein paar jahren verschlagen hat, wieder in eine richtige stadt.

mal ein zitat aus einer mail, die ich an ein paar mir wichtige menschen verschickt habe:

hier in detmold bin ich eigentlich nie wirklich angekommen: als ich in köln war, gab es immer so eine stelle auf der bahnstrecke, wo man den dom sah – und ich wusste, gleich bin ich *zu hause*. als ich dann nach hamburg wollte, waren es die deichtorhallen. als ich in lübeck war, war es der blick von der autobahn auf die türme. in detmold sieht man von ferne schon den hermann – und jedesmal denke ich „blödes drecksding“. aber ich hab wieder was gefunden, das dieses gefühl nach hause zu kommen auslöst, einfach weil ich die stadt sehr mag und mich dort verdammt wohlfühle: der fernsehturm in berlin!

natürlich sind es keine gebäude (und erst recht keine kirchen), die „zu hause“ ausmachen, sondern menschen. und sicher finden sich viele vernünftige gründe, dieses gefühl zu kritisieren. aber mir tut es im moment verdammt gut.